Ein Videoarchiv der Erinnerungen von Überlebenden der Blockade Leningrads

Über das Projekt

ÜBER DAS PROJEKT

„Blockade.Stimmen“ ist ein Videoarchiv der Erinnerungen von Überlebenden der Blockade Leningrads (heute St. Petersburg).

Die Blockade Leningrads (08.09.1941–27.01.1944) ist nicht nur eine der dramatischsten Episoden des 2. Weltkrieges, sondern der gesamten Militärgeschichte der Menschheit. 872 Tage lang wurde die Stadt belagert. Bis heute gibt es keine verlässlichen Zahlen zu den zivilen Opfern im Leningrad unter Blockade. Laut aktuellsten Studien beträgt die Gesamtzahl der Hunger- Kälte- und Bombenopfer in dieser Zeit mehr als 1.500.000 Menschen.
Diese humanitäre Katastrophe tangierte nicht nur die unmittelbaren Zeugen dieser Ereignisse, sondern hinterließ tiefe Spuren im Bewusstsein kommender Generationen.

Das Ziel des Projekts ist es, Zeugnisse von LeningraderInnen zu sammeln, die bereit sind, ihre Erinnerungen zu teilen. Ihre Erzählungen spiegeln den Alltag, die Gewohnheiten und die Mentalität der Menschen in der belagerten Stadt wider. Die auf dieser Website veröffentlichen Materialien werden keiner redaktionellen Zensur unterzogen.

Das Videoarchiv „Blockade.Stimmen“ wird ständig durch neue Beiträge ergänzt.
Die Interviews werden in St. Petersburg und anderen Städten, in denen die Überlebenden der Leningrader Blockade heute leben, gemacht.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 238 Interviews gedreht worden.

62 Videos sind nun auf unserer Website zu sehen.

Die Mittel für das Videoarchiv „Blockade.Stimmen“ kommen von Sponsoren. Herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützen.

 

Wenn Sie oder Ihre Verwandten Blockade-Überlebende sind – und bereit sind, Ihre/ihre Erinnerungen zu teilen – schreiben Sie uns bitte. Wir werden Sie auf jeden Fall kontaktieren.